Im Trend: Voll­syn­the­tisch

Zur Rea­li­sie­rung umwelt­freund­li­cher Mobi­li­tät sind alter­na­ti­ve Kraft­stof­fe und hybri­de Antrie­be im Kom­men. Für die spe­zi­el­len Anfor­de­run­gen die­ser Tech­no­lo­gi­en ent­wi­ckelt MANN+HUMMEL mit maß­ge­schnei­der­ten Prüf­me­tho­den sowie her­aus­ra­gen­der Fil­tra­ti­ons­kom­pe­tenz voll­syn­the­ti­sche Ölfil­ter­me­di­en.

Ein funk­tio­nie­ren­der Ölkreis­lauf ist das A und O eines Ver­bren­nungs­mo­tors. Eine Vor­aus­set­zung für die rei­bungs­lo­se Leis­tung ist die Ölrein­heit, sicher­ge­stellt durch anwen­dungs­op­ti­mier­te Ölfil­ter­sys­te­me. Der Trend zu umwelt­freund­li­cher Mobi­li­tät und die damit ein­her­ge­hen­de Ver­brei­tung von alter­na­ti­ven Kraft­stof­fen oder hybri­den Antrie­ben erfor­dert auch bei der Kon­zep­ti­on von Ölfil­ter­me­di­en ein Umden­ken.

Kom­pakt und wider­stands­fä­hig

Bei der Ver­wen­dung von alter­na­ti­ven Kraft­stof­fen bei­spiels­wei­se kön­nen her­kömm­li­che Fil­ter­me­di­en aus Zel­lu­lo­se, bezie­hungs­wei­se aus Misch­fa­ser­me­di­en mit Zel­lu­lo­se und syn­the­ti­schen Fasern schnell an ihre Gren­zen kom­men. Ein Grund dafür sind kom­ple­xe che­mi­sche Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen den Kraft­stoff­an­tei­len und deren Ver­bren­nungs­pro­duk­ten, die sich mit dem Öl mischen und den Alte­rungs­pro­zess der Fil­ter­me­di­en zusätz­lich beschleu­ni­gen. Dadurch lei­det die Fes­tig­keit des Fil­ter­me­di­ums und es kann im Extrem­fall ein­rei­ßen. Syn­the­ti­sche Fil­ter­me­di­en über­tref­fen in Punk­to Alte­rungs­be­stän­dig­keit her­kömm­li­che Medi­en deut­lich.

Sie bie­ten aber noch einen wei­te­ren Vor­teil: Durch den Auf­bau des syn­the­ti­schen Fil­ter­me­di­ums ist der Dif­fe­renz­druck eines syn­the­ti­schen Fil­ter­ele­ments im Ver­gleich zu einem her­kömm­li­chen Fil­ter­ele­ment stark redu­ziert. Dadurch lässt sich das Öff­nen des Umge­hungs­ven­tils mini­mie­ren bezie­hungs­wei­se ganz ver­mei­den. Das Umge­hungs­ven­til schützt das Fil­ter­ele­ment bei­spiels­wei­se bei einem Kalt­start vor zu hohen Belas­tun­gen, indem es sich öff­net und so den Druck auf das Medi­um ver­rin­gert. Dabei fließt aller­dings unge­fil­ter­tes Öl auf die Rein­sei­te. Spe­zi­ell bei Kalt­start­pha­sen, die bei Hybrid­fahr­zeu­gen ver­mehrt auf­tre­ten kön­nen, wirkt sich der nied­ri­ge­re Dif­fe­renz­druck von syn­the­ti­schen Fil­ter­me­di­en daher vor­teil­haft aus. Da ein nied­ri­ger Dif­fe­renz­druck auch die Vor­aus­set­zung für kom­pak­te Fil­ter­grö­ßen ist, bie­ten syn­the­ti­sche Medi­en zudem viel Poten­zi­al die Grö­ße des Fil­ters zu redu­zie­ren.

Deut­lich gerin­ge­rer Dif­fe­renz­druck­an­stieg bei Ein­satz voll­syn­the­ti­scher Fil­ter­me­di­en

Was­ser­fest und form­be­stän­dig

Bei der Ver­bren­nung von Com­pres­sed Natu­ral Gas (CNG) oder etha­nol­hal­ti­gen Kraft­stof­fen ent­steht ver­mehrt Was­ser. Es gelangt über die Blow-By-Gase in das Kur­bel­ge­häu­se und folg­lich in das Motor­öl. Vor allem im Kurz­stre­cken­be­trieb – wenn der Motor sich nicht soweit erwärmt, dass das Was­ser ver­dampft – kann der Was­ser­an­teil im Öl dadurch auf bis zu fünf Pro­zent zuneh­men. Die­ses Was­ser kann zel­lu­lo­se­ba­sier­te Fil­ter­me­di­en auf­wei­chen, wodurch der Dif­fe­renz­druck des Fil­ter­ele­ments stark ansteigt. Es kommt zu einer Fal­ten­ver­for­mung, die dau­er­haft sein kann und zu einem Per­for­man­ce­ein­bruch führt. Die­se Pro­ble­me ent­ste­hen beim Ein­satz von syn­the­ti­schen Medi­en nicht.

Bis­lang sind in der Stan­dard­spe­zi­fi­ka­ti­on von Ölfil­tern kei­ne Prü­fun­gen vor­ge­se­hen, mit denen sich Pro­ble­me durch Was­ser im Öl erken­nen las­sen. Auch Dif­fe­renz­druck­an­for­de­run­gen im Nied­rig­tem­pe­ra­tur­be­reich wer­den von Kun­den sel­ten spe­zi­fi­ziert, obwohl bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren der Dif­fe­renz­druck am höchs­ten ist. MANN+HUMMEL hat daher sowohl für den Ein­fluss von Was­ser im Öl, als auch für kri­ti­sche Tem­pe­ra­tur­be­rei­che spe­zi­el­le Labor­prü­fun­gen ent­wi­ckelt. In Käl­te­kam­mern, in Kalt­lan­der­pro­bun­gen und im Kurz­stre­cken­be­trieb führt MANN+HUMMEL gemein­sam mit den Kun­den Prü­fun­gen durch, bei denen sich die direk­ten Aus­wir­kun­gen von Tem­pe­ra­tur und Was­ser auf den Ölfil­ter ana­ly­sie­ren las­sen.

Öko­lo­gisch unter­wegs

In der neu­en g-tron Serie von Audi spie­len voll­syn­the­ti­sche Ölfil­ter­me­di­en von MANN+HUMMEL ihre Vor­tei­le voll aus. Die Audi g-tron Model­le kön­nen neben fos­si­lem Erd­gas und Bio­me­than auch das kli­ma­scho­nen­de Audi e-gas nut­zen. Dabei han­delt es sich um syn­the­ti­sches Methan, das aus elek­tro­ly­tisch her­ge­stell­tem Was­ser­stoff und CO2 aus dem Abgas­strom einer Abfall-Bio­gas­an­la­ge pro­du­ziert wird. Mit dem gas­op­ti­mier­ten 2,0-Liter EA888 Gen3. BZ Ben­zin­mo­tor 125 kW (170 PS) bewäl­tigt bei­spiels­wei­se der Audi A4 g-tron mit nur einer Tank­fül­lung Gas eine Stre­cke von 500 Kilo­me­tern sowie wei­te­re 450 Kilo­me­ter im Ben­zin­be­trieb.

Und die Ent­wick­lung geht wei­ter: MANN+HUMMEL arbei­tet bereits an voll­syn­the­ti­schen Medi­en für Antrie­be der neu­es­ten Gene­ra­ti­on, die in Kür­ze in Serie gehen. Moderns­te Simu­la­ti­ons­tech­no­lo­gie und lang­jäh­ri­ges Know-how schaf­fen die Basis dafür.

Kun­den­nä­he für guten Ser­vice

Luft­fil­ter für neu­en Audi Q5 wird in Mexi­ko pro­du­ziert.

Loka­le Kom­pe­tenz für Suzu­ki

Saug­roh­re aus dem glo­ba­len MANN+HUMMEL Netz­werk.

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– Hal­le 8, Stand D37.